Die Caritas

In der Bundesrepublik Deutschland wird die Hilfsorganisation Caritas durch die römisch-katholische Kirche als Deutscher Caritasverband betrieben. Während in Deutschland mehr als 900 separate Einheiten zumeist als eigenständige Vereine im Rahmen des Caritasverbands tätig sind engagiert sich die Caritas auch international und bietet Hilfe somit in vielen Ländern der Erde.

Der Name der sozialen Hilfsorganisation Caritas entspricht dem lateinischen Wort für Nächstenliebe und zeigt somit die oberste Prämisse der Caritas. Im Sinne der Nächstenliebe engagiert sich die katholische Organisation für sozial benachteiligte Menschen, sowie Menschen in Katastrophengebieten und Entwicklungsländern. Neben sozialen Projekten haben demzufolge auch der Katastrophenschutz und die Entwicklungshilfe bei der Caritas oberste Priorität und sind daher die zentralen Aufgabengebiete der gemeinnützigen Organisation. Caritas Internationalis ist das internationale Netzwerk der Hilfsorganisation, das in fast 200 Staaten aktiv ist und seinen Hauptsitz in Vatikanstadt hat. Folglich werden die Aktivitäten des internationalen Caritasverbandes direkt vom Vatikan aus gesteuert.

Geschichte der deutschen Caritas

In seiner Funktion als Prälat rief Lorenz Werthmann am 9. November des Jahres 1897 den Caritasverband für das katholische Deutschland ins Leben, der als Grundstein für den deutschen Caritasverband gilt. Nachdem in den folgenden Jahren immer mehr Caritas-Organisationen entstanden, fand 1916 die Anerkennung als einheitliche Hilfsorganisation durch die Bischofskonferenz statt.

Während des Nationalsozialismus war die Arbeit der Caritas in Deutschland dahingegen stark eingeschränkt. Später konnte die Caritas in Westdeutschland beständig wachsen und sich so zu einem der bedeutendsten Hilfswerke entwickeln. In der damaligen DDR sah die Situation aber anders aus, denn die Sozialfürsorge und Erziehung lagen hier hauptsächlich beim Staat. Durch den Schutz der Bischöfe konnte die Caritas aber auch in der DDR weiterhin bestehen und widmete sich vor allem der Arbeit mit behinderten Menschen. Im Anschluss an die deutsch-deutsche Wiedervereinigung bekannten sich die bestehenden Caritasverbände der DDR und Westdeutschlands gemeinschaftlich zu den Zielen des Deutschen Caritasverbandes und definierten erstmals ein gemeinsames Leitbild.

Die Caritas unterstützen

Als Hilfsorganisation ist die Caritas auf Spenden zur Finanzierung der zahlreichen Projekte angewiesen. Wer die Caritas unterstützen möchte, kann mit seiner Spende dazu beitragen, dass soziale Projekte weitergeführt werden, Menschen in Katastrophengebieten Hilfe erhalten und dringend notwendige Entwicklungshilfe geleistet wird. Als Träger des DZI-Spendensiegels ist die Caritas in dieser Hinsicht ein zuverlässiger Partner, sodass man sicher sein kann, dass das Geld bei den Bedürftigen ankommt.

Weitere Hilfsorganisationen haben wir Ihnen auf unserem Informationsportal bereits vorgestellt. Wer sich also fragt: „Wie kann ich mein Erbe für gemeinnützige Zwecke vergeben?“ erhält bei uns einige Anregungen. So ist es beispielsweise auch möglich ein Testament zugunsten der Johanniter zu hinterlassen oder bei den SOS Kinderdörfern Hilfe für bedürftige Kinder unterstützen.

Man kann die Caritas und weitere Hilfsorganiationen aber nicht nur durch eine Spende unterstützen, denn es existieren noch weitere Möglichkeiten, sich mithilfe der sozialen Organisationen für andere Menschen zu engagieren. Wer beispielsweise einen Teil seines Vermögens an die Caritas vererben will oder diese zu Lebzeiten aktiv unterstützen möchte, kann zu diesem Zweck eine eigene Stiftung ins Leben rufen. Die Caritas ist bei der Gründung gerne behilflich und übernimmt auf Wunsch auch die Verwaltung der Stiftung. Auf diese Art und Weise kann man seine eigenen Ziele verwirklichen und beispielsweise bestimmte Projekte unterstützen.

Spenden und Stiftung: http://www.caritas.de/8700.html

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überhaupt nicht eher weniger geht so gut sehr gut
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