Generation 50plus

Wer das 50. Lebensjahr überschritten hat, gewinnt mitunter den Eindruck, zum alten Eisen zu gehören. Die moderne Gesellschaft scheint auf jüngere Menschen zugeschnitten zu sein, weshalb sich ältere Menschen teilweise recht schnell ausgeschlossen fühlen. Dieser Eindruck täuscht jedoch, denn in Anbetracht des demografischen Wandels steigt der Anteil älterer Menschen immer weiter an, sodass diese mittlerweile einen Großteil der Bevölkerung ausmachen.

Seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und gleichzeitig selbst mit dem fortschreitenden Alter zurechtzukommen, ist für Angehörige der Generation 50plus aber oftmals gar nicht so leicht. So erweist es sich dann mitunter als deutlich schwieriger, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Zudem verliert man im Laufe der Jahre natürlich auch seine Jugendlichkeit und muss teilweise mit Erkrankungen und gesundheitlichen Beschwerden leben. Dies ist aber selbstverständlich nicht immer der Fall und wer im Laufe des Lebens auf seinen Körper achtet, hat beste Chancen auf ein gesundes Alter.

Nichtsdestotrotz muss man selbstverständlich vorsorgen und sollte sich durchaus vergegenwärtigen, dass das Alter mit einigen Widrigkeiten einhergehen kann. Gesundheitliche Probleme stehen hier ganz klar im Vordergrund und bereiten Angehörigen der Generation 50+ nicht selten Sorgen. Die Aussicht auf eine drohende Pflegebedürftigkeit und einen damit verbundenen Umzug in ein Pflegeheim ist schließlich alles andere als erfreulich. So weit muss es aber natürlich nicht kommen. Dennoch empfiehlt es sich, vorzusorgen und beispielsweise entsprechende Versicherungen abzuschließen. Eine Sterbegeldversicherung kann für ältere Menschen ebenso sinnvoll sein wie eine Pflegezusatzversicherung oder eine Lebensversicherung. Auf diese Art und Weise können sich Angehörige der Generation 50plus natürlich nicht vor solchen Eventualitäten schützen, sich aber zumindest finanzielle Sicherheit verschaffen und somit deutlich gelassener in die Zukunft sehen.

Wohnformen für die Generation 50+

Wenn es ums Wohnen im Alter geht, denken die meisten Menschen zunächst an eine Heimunterbringung und fürchten sich aus diesem Grund vor dem Älterwerden. Altenheime sind aber bei Weitem nicht die einzige Wohnform für ältere Menschen und somit keineswegs die zwingende Folge einer Pflegebedürftigkeit. Wer im Alter tatsächlich pflegebedürftig wird, muss also nicht zwingend in einem Pflegeheim umziehen und dort seinen Lebensabend verbringen. Nichtsdestotrotz ist dies durchaus eine Überlegung wert, denn auf diese Art und Weise ist der Betroffene bestens versorgt und genießt ein Maximum an Sicherheit. Durch eine umfassende Recherche und sorgfältige Auswahl kann man aber etwaige Ängste abbauen und sich somit bereits frühzeitig ein Heim aussuchen, das im Falle eines Falles das eigene neue Zuhause werden soll.

Die Heimunterbringung ist aber natürlich nicht die einzige Wohnform für ältere Menschen und somit keineswegs alternativlos. So gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit der häuslichen Pflege. Als Pflegebedürftiger wird man hierbei in seinem gewohnten Umfeld durch pflegende Angehörige oder einen ambulanten Pflegedienst betreut. Auf diese Weise kann man sich trotz der bestehenden Pflegebedürftigkeit ein Höchstmaß an Eigenständigkeit erhalten und muss sein Leben im Alter nicht vollkommen auf den Kopf stellen.

Für Angehörige der Generation 50+ stellt sich die Frage nach einer häuslichen Pflege beziehungsweise Unterbringung in einem Heim jedoch für gewöhnlich noch lange nicht, schließlich stehen diese noch mitten im Leben und benötigen daher keine Unterstützung im Alltag. Wer dennoch nicht alleine leben möchte, kann zum Beispiel in eine 50+-Wohngemeinschaft umziehen. Diese moderne Wohnform erfreut sich großer Beliebtheit und bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. So läuft man nicht Gefahr, zu vereinsamen, kann sich die Aufgaben des Alltags, die mit der Haushaltsführung in Zusammenhang stehen, teilen, und spart zudem bares Geld, da sämtliche Kosten geteilt werden. Häufig übernehmen die Mitbewohner auch die Betreuung und Pflege eines kranken oder pflegebedürftigen WG-Mitglieds, sodass für den Fall der Fälle vorgesorgt ist.

Darüber hinaus kann sich ein Umzug in eine Anlage des betreuten Wohnens ebenfalls für Angehörige der Generation 50plus lohnen. Im Normalfall sind diese zwar auf keine professionelle Betreuung und Pflege angewiesen, haben aber im Ernstfall umgehend die Möglichkeit, diese in Anspruch zu nehmen. Solange man diese Hilfe noch nicht benötigt, kann man in seiner Wohnung vollkommen eigenständig leben und muss daher auch nur die Miet- beziehungsweise Eigentümerkosten tragen. Die Möglichkeit, professionelle Pflege und andere Services in Anspruch zu nehmen, verschafft den Bewohnern jedoch ein Maximum an Sicherheit und stellt sicher, dass man seinen Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen kann, ohne beispielsweise Verwandten zur Last zu fallen.

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überhaupt nicht eher weniger geht so gut sehr gut
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