
Deutscher Familienverband hütet Familienrechte
Zu seinen Hauptaufgaben des Deutschen Familienverbandes (kurz DFV) gehört es, sich als Sprecher aller Familien für eine Politik einzusetzen, die die Familie nicht nur in den Mittelpunkt eines gesellschaftspolitischen Handelns stellt, sondern auch dafür sorgt, dass ihre Leistungen entsprechend anerkannt werden. In diesem Zusammenhang vertritt der DFV die Interessen sowohl auf der kommunalen als auch auf der Landes- bzw. Bundesebene. Eine Bindung besteht weder auf parteipolitischer noch auf konfessioneller Basis. Der DFV steht allen Familien in Deutschland zur Verfügung. Der Verband selbst wird dabei ehrenamtlich geführt und vertritt dabei die Familieninteressen in selbstbewusster Weise.
Der Verband legt sein Hauptaugenmerk insbesondere auf die traditionellen Handlungsfelder, die den Alltag von Familien sowie deren Entscheidung für ein Leben mit Kindern am meisten beeinflussen. Angesprochen werden in diesem Zusammenhang vor allem die wirtschaftliche Situation von Familien, ihre Wohnsituation, die Absicherung im Alter, aber auch die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsleben. Gerade in Bezug auf die Familie nimmt der Verband vorbildlich Einfluss auf die familienrelevante Gesetzgebung des Bundes sowie der Länder. Die intensive politische Arbeit sorgt dabei für entscheidende Durchbrüche wie zum Beispiel in Sachen Erziehungsgeld und Erziehungsurlaub in Verbindung mit der Beschäftigungsgarantie. Hier spielen politische Entscheidungen von der Unterhaltspflicht bis hin zu allen Fragen des Familienrechts. Einfluss genommen hat der Verband in der Vergangenheit aber auch bei Fragen um die Anrechnung von Erziehungsjahren innerhalb der Rentenberechnung sowie bei allen Angelegenheiten im Bereich der Wohnungsbaupolitik.
Politik und Deutscher Familienverband
Interessenten können im Wege einer Mitgliedschaft auch die Zeitschrift „DFV-Familie“ beziehen, die eine Vielzahl interessanter Informationen zum Thema Familienpolitik und Familienalltag bereithält. Mit dieser Zeitschrift sorgt der Verband auch für eine öffentliche Bewusstseinsförderung, insbesondere was die Familieninteressen anbelangt. Die Aktivität zeigt sich neben 16 Landesverbänden auch in vielen Orts- und Kreisverbänden, wo engagierte Arbeit bereits vor Ort geleistet wird. Der Verband verfügt nicht nur über ein reiches Programm an Aktionen, er mischt sich auch aktiv in die Politik ein. Mit seinen individuellen Hilfs- und Beratungsangeboten rundet der DFV sein familienfreundliches Angebot ab. Hierzu gehören neben der Durchführung von Familienerholung auch Seminare, die der Familienbildung dienen. Die Vorträge werden dabei größtenteils in eigenen Häusern gehalten.
Insbesondere die Steuervereinfachung beim Kindergeld für volljährige Kinder wurde durch den DFV außerordentlich begrüßt. Diese sieht vor, dass zumindest während der Erstausbildung auf jegliche Einkommensüberprüfungen bei der Beantragung von Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag verzichtet wird. In der Vergangenheit wurde stets auf die Grenze von 8.004 Euro jährlich gesetzt. Da die Neuregelung erst in 2012 einsetzen soll, bemüht sich der Verband um eine Vorziehung bereits ins Jahr 2011. Weiter gefordert wird durch den verband die versprochene Anhebung des Kinderfreibetrages auf ca. 8.000 Euro je Kind. Weiter hat der DFW ein spezielles Elternprogramm zusammengestellt, das im Rahmen eines Modellprojektes „Wenn aus Paaren Eltern werden“ erprobt wird. Das Programm beinhaltet übergangspezifische Methoden und Fragestellungen, was zu einer erfolgreichen Elternbildung beitragen soll.
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